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Die Letzte Meile Die Letzte Meile

Bewegung auf der letzten Meile.

Dienstleister der letzten Meile (KEP-Dienstleister) stehen vor großen Herausforderungen. Einerseits müssen sie das hohe Auftragsvolumen bewältigen, das getrieben vom Online-Handel stetig ansteigt. Andererseits sinkt aber auch die Akzeptanz der Kunden gegenüber den Zustellern: parken in zweiter Reihe, Luftverschmutzungen in der Innenstadt und kein Verständnis für höhere Lieferkosten sind nur einige Vorwürfe, denen KEP-Dienstleister ausgesetzt sind. Doch das ist nur der Tropfen auf den heißen Stein. Denn die Zustellung einer Sendung zum Empfänger gilt als der kosten- und zeitintensivste Abschnitt in der gesamten Logistikkette.

Die letzte Meile ist eine Herausforderung.

Bewegung auf der letzten Meile

Die letzte Meile ist eine Herausforderung. Welche Möglichkeiten der Optimierung im Zustellprozess gibt es? Welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung? Und welche Szenarien sind vielleicht schon bald Realität?
In diesem Whitepaper geben wir Ihnen einen Überblick über die aktuelle Situation der letzten Meile, zeigen alternative Zustellmöglichkeiten auf und blicken in die Zukunft.

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Die letzte Meile – Herausforderungen einer Branche.

Die Strecke vom Depot eines Paketdienstleisters bis zum Empfänger der Sendung – kurz: letzte Meile – gilt als äußerst kosten- und zeitintensiver Abschnitt der Supply Chain. Dafür sind unter anderem kleine Liefermengen, weiträumig verteilte Anlieferorte und im Durchschnitt vier gescheiterte Zustellversuche verantwortlich. Darüber hinaus werden Verkehrsbelastungen, Umweltverschmutzung und Lärm mit der letzten Meile assoziiert. Für die Zukunft ist davon auszugehen, dass dieser Abschnitt der Transportkette durch das anhaltende E-Commerce-Wachstum und das damit einhergehende Sendungsvolumen eine große Herausforderung bleibt. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten an der Entwicklung neuer Konzepte und am Ausbau etablierter Lösungen, um die Logistik der letzten Meile zu optimieren. 

Der Online-Handel als Treiber.

Mit einem Klick im Warenkorb und schon bestellt: E-Commerce bietet eine schnelle und bequeme Möglichkeit, Waren vom heimischen Sofa zu bestellen und direkt an die Haustür liefern zu lassen. Kein Wunder also, dass der Onlinehandel und hier insbesondere der B2CBereich einen hohen Zuwachs verzeichnen. Laut einer Prognose des Statistik-Portals Statista wird der Umsatz im E-Commerce 2018 bei rund 53 Milliarden Euro (2016: 44 Milliarden Euro) liegen. In engem Zusammenhang mit dem florierenden Onlinehandel steht der Anstieg des Sendungsvolumens. Laut der KEP-Studie 2019 des Bundesverbands Paket und Expresslogistik (BIEK) wurden 2018 3,52 Mrd. Paketsendungen verschickt. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund 4,9 Prozent.

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Fazit.

Es gibt kein Universalmittel.

Fest steht: Damit die letzte Meile kosteneffizient und umweltverträglich gestaltet werden kann, bedarf es neuer Konzepte – sowohl die Zustellung als auch die Antriebstechnik der Fahrzeuge betreffend. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass es nicht die eine Lösung gibt, die sämtlichen Herausforderungen gerecht wird. So hat jeder der genannten Ansätze Stärken und Schwächen. Außerdem erfüllt nicht jede Strategie die speziellen Anforderungen des urbanen und ländlichen Raums. Dienstleister der letzten Meile haben daher die Aufgabe, neue Lösungen zu entwickeln, diese auf ihre Praxistauglichkeit zu testen und entsprechende Investitionen zu tätigen. Aber auch die Kunden sind in der Pflicht: Sie müssen sich auf neue Technologien im Zusammenhang mit der letzten Meile einlassen und zudem Mehrkosten für die Haustüranlieferung in Kauf nehmen.

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