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Lieferung
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Lieferung.

Unter einer Lieferung versteht man die Versendung von Waren von einer Person oder einem Unternehmen A zu einer Person oder einem Unternehmen B. Verantwortlich für die Lieferung ist in aller Regel ein Post- oder Logistikdienstleister. Somit gibt es insgesamt drei Parteien, die im Prozess beteiligt sind: Der Lieferant, respektive Verkäufer der Ware, der Kunde, respektive Käufer der Ware, sowie der Transportdienstleister, welcher als Medium zwischen den beiden fungiert.

Aus rechtlicher Sicht gelten zwei Regelungen. Handelt es sich bei der Lieferung um die geschäftliche Beziehung aus Unternehmen und Verbraucher (B2C), so muss ersterer im Falle von Transportschäden aufkommen. Für den Käufer gilt der allgemeine Rechtsschutz. Handelt es sich dagegen um ein ebenbürtiges Verhältnis, sprich die Lieferung wird von Unternehmen zu Unternehmen (B2B) oder von Privat-Verbraucher zu Privat-Verbraucher (C2C) versendet, endet die Verantwortbarkeit in Bezug auf die Gewährleistung der Instandhaltung bei Übergabe der Ware an den Transportdienstleister. Sollten ab diesem Zeitpunkt Transportschäden auftreten, kann sich der Käufer mit einer Schadensersatzforderung an den Transporteur wenden. Der Verkäufer hingegen hat keinerlei Verpflichtungen, einer Ersatzlieferung nachzukommen.

Die Kosten einer Lieferung können vom Verkäufer bestimmt werden. In vielen Fällen übernimmt er sie, sobald ein bestimmter Ausgabenwert überschritten wurde. Bei Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen können Lieferkosten auch gänzlich wegfallen, wenn beispielsweise ein längerfristiger Vertrag vereinbart wurde. Grundsätzlich steht es aber jedem Verkäufer frei, die Lieferungskosten auf seine Art und Weise handzuhaben.

Ebenfalls legt der Verkäufer die Lieferbedingungen fest. Ob er eine sofortige Lieferung anbietet oder nicht, ist ihm überlassen. Allerdings hat er sich an die Angaben zu halten. Im Falle einer Nichtbeachtung bzw. Verletzung der Bedingungen hat der Käufer das Recht auf Schadensersatz und kann vom Vertrag zurücktreten.

 

Wie läuft die Lieferung aus logistischer Sicht ab?

Ist eine Bestellung erfolgt, muss das Unternehmen den neuen Auftrag bearbeiten. Dafür wird die Ware im Lager kommissioniert und an den Warenausgang weitergeleitet. Dort wartet die Bestellung auf ihre Versendung durch den verantwortlichen Transportdienstleister. Von diesem Punkt aus gibt es zwei Vorgehensweisen im Hinblick auf die Kommunikation zwischen Verkäufer und Transporteur.

1. Lieferung mit Avisierung: Nach Bestellung beim Lieferanten wird der Auftrag datentechnisch – mit Übermittlung der verbindlich zu liefernden Mengen und des Liefertermins – durch den Lieferanten bestätigt. Bei Ankunft der Ware im Lager, befinden sich die entsprechenden Daten bereits im System. Dies stellt eine Vereinfachung des Wareneingangsprozesses dar.

2. Lieferung ohne Avisierung: Die Lieferung wurde im Wareneingang nicht angekündigt und noch nicht datentechnisch erfasst. Die Daten müssen bei Ankunft der Ware manuell eingegeben werden.

Für Unternehmen, welche die Digitalisierung ihrer Supply-Chain beabsichtigen, ist Variante Nummer Eins die bessere Option. Auf diese Weise kann das Unternehmen alle Daten zu einer Lieferung auf einen Blick verwalten. Darüber hinaus spart das Konzept der Avisierung eine erhebliche Menge an Zeit.

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