Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service bieten zu können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutz Zustimmen und fortfahren ×
Kontakt
Kontakt zu E+P.

Kontaktieren Sie uns.

Durch das Absenden Ihrer Daten stimmen Sie zu, dass Ihre Angaben aus diesem Formular verarbeitet werden. Zweck ist die Beantwortung Ihrer Anfrage. Ich stimme den Datenschutzbedingungen zu.

Etikettendrucker
Etikettendrucker Etikettendrucker

Etikettendrucker.

Etikettendrucker sind mobile oder stationäre Geräte, die verwendet werden, um geringe Stückzahlen an Etiketten schnell drucken zu können. Besonders im Handel und in der Industrie werden die Etikettendrucker häufig verwendet. Die Druckzeit eines Etiketts mit einem Etikettendrucker beträgt ca. 30 Sekunden. Sie sind in aller Regel netzwerkfähig, verfügen dementsprechend über WLAN sowie eine Schnittstelle in Form von USB.

 

Arten von Etikettendruckern

Je nach Bedarf und Anforderungen gibt es verschiedene Arten von Etikettendrucker. Zu den klassischen Unterscheidungsmerkmalen zählen beispielsweise das Etikettenformat sowie das Druckvolumen. Aus diesen Merkmalen ergeben sich in aller Regel die drei folgenden Typen: Desktopdrucker, mobile Drucker und Industriedrucker.

Desktopdrucker gehören zu den günstigsten Etikettendruckern, die auf dem Markt erhältlich sind. Sie eignen sich besonders für Anwender, deren Druckvolumen die Grenze von 1.000 Etiketten pro Tag nicht überschreitet. Bei dieser Art von Etikettendrucker handelt es sich um sogenannte Thermodrucker, d.h. ihre Funktionsweise basiert auf Hitzeeinwirkung. Desktopdrucker sind aufgrund ihrer kompakten Bauweise für gewöhnlich sehr platzsparend und kaum größer als handelsübliche Printer.

Mobile Etikettendrucker zeichnen sich durch ihre portable Größe aus. Sie sind mit einem Akku ausgestattet und verfügen über einen internen Speicher sowie Bluetooth und/oder WLAN. Ihre Größe und anwenderfreundliche Bedienbarkeit zählt zu den Hauptgründen für ihre häufige Verwendung im täglichen Lagerbetrieb. Mobile Etikettendrucker lassen sich überall hin mitnehmen und direkt am gewünschten Lagerort verwenden.

Hinter der Bezeichnung Industriedrucker verstecken sich Modelle, die aufgrund ihrer performanten Leistung speziell für den Einsatz in Industrieumgebungen wie Lagern oder Produktionsanlagen vorgesehen sind. Im Gegensatz zu Desktopdruckern ist diese Variante des Etikettendruckers für höhere Auslastungen ausgelegt. Damit lassen sich ohne Probleme mehr als 1.000 Etiketten pro Tag drucken. Neben dem Druckvolumen ist ebenfalls die Druckgeschwindigkeit höher. So lassen sich mit Hilfe von Industrie-Etikettendruckern in kürzerer Zeit eine höhere Zahl an Etiketten drucken. Das Format der Etiketten ist dabei unterschiedlich konfigurierbar. Zwar ähneln sich beide Druckervarianten vom äußeren Eindruck her sehr, allerdings sind Industriedrucker deutlich widerstandsfähiger konzipiert. Auf diese Weise können ihnen selbst staubige Lagerhallen und raue Arbeitsumgebungen nichts anhaben.

 

 

Die verschiedenen Druckverfahren des Etikettendrucks

 

Hat man die passende Variante des Etikettendruckers gefunden, muss man sich im nächsten Schritt für ein geeignetes Druckverfahren entscheiden. Hier unterscheidet man konkret zwischen dem Thermotransferverfahren und dem Thermodirektverfahren. Jede der drei zuvor genannten Varianten verfügt entweder über die eine oder die andere Funktionsweise. Manche Modelle beherrschen sogar beide Druckverfahren.

 

Beim sogenannten Thermodirektdruck handelt es sich um das günstigere Druckverfahren. Bei diesem wird eine hohe Temperatur auf ein hitzeempfindliches Material ausgewirkt, welches sich daraufhin verfärbt. Zu den Vorteilen zählen die bereits erwähnten geringeren Kosten sowie eine hohe Druckgeschwindigkeit. Ein Nachteil dieses Etikettendruckverfahrens ist die kurze Haltbarkeit, weswegen sich die Verwendungszwecke auf wenige, kurzandauernde Vorgänge wie beispielsweise Versand und Transport beschränken.

 

Für eine längere Verwendung der Etiketten, beispielsweise in der Lagerhaltung, bietet sich stattdessen das Thermotransferverfahren an. Bei dieser Art des Etikettendrucks sind Qualität und Beständigkeit der Druckerzeugnisse deutlich höher als beim Thermodirektdruck. Im Gegensatz dazu verwendet man beim Thermotransferdruck  eine Farbfolie, welche durch Hitzeeinwirkung auf das Druckmaterial übertragen wird. Da die meisten Thermotransferdrucker auch den Thermodirektdruck beherrschen, bieten sie für Anwender  flexiblere Verwendungsspielräume.

 

Die passende Druckauflösung für den Etikettendrucker

Konnte man sich auf ein Druckverfahren einigen, gilt es als Nächstes die Druckauflösung zu bestimmen. Als gängige Standards gelten 203, 300 sowie 600 dpi. Je höher die Auflösung, desto detailreicher ist auch der Druck und damit auch seine Qualität. Abhängig davon müssen auch entsprechend viele Heizelemente vorhanden sein. 203 dpi stellt die günstigste Option für den Etikettendruck dar. Diese Auflösung ist zwar von allen die Niedrigste, aber für Barcodes und Texte von bestimmten Lagerplätzen oder -regalen reicht sie vollkommen aus. Wird eine etwas höhere Auflösung benötigt,  eignen sich 300 dpi. Damit sind auch Grafiken bis auf die Konturen genau ohne Probleme abzubilden. Sollen beispielsweise einzelne Produkte und Waren beschildert werden, bietet sich diese Auflösung hervorragend für den Etikettendruck an. Für höchste Qualitätsansprüche sowie maximale Details in Bild- oder Schriftelementen benötigt man 600 Hitzeelemente. Mit einer Auflösung von 600 dpi lassen sich selbst sehr kleine Gegenstände etikettieren, ohne dass ihre Lesbarkeit beeinträchtigt wird. Diese Qualität hat natürlich ihren Preis. Für die meisten Verwendungszwecke sind 203 und 300 dpi jedoch in aller Regel absolut ausreichend.

 


 

Weitere interessante Definitionen Zurück zum Logistik Lexikon