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Distributionslogistik
Distributionslogistik Distributionslogistik

Distributionslogistik.

Die Distributionslogistik beschäftigt sich mit der optimalen Bereitstellung der Produkte für den Kunden. Alle Tätigkeiten stehen dabei im Zusammenhang mit dem Warenfluss vom Fertigwarenlager zum Absatzmarkt (Produkte vom Hersteller zum Kunden, z.B. über ein Netz von Auslieferungslägern, oder Direktbelieferung) einschließlich der Betrachtung der dazugehörigen Informationen.

Das Hauptziel der Distributionslogistik ist die schnellstmögliche Auslieferung der Waren eines Unternehmens an Kunden. In diesem Zusammenhang muss die Distribution eine hohe Warenverfügbarkeit gewährleisten und darüber hinaus die Kosten so gering wie möglich halten. Dies gelingt ihr durch bestimmte Maßnahmen auf strategischer, taktischer und operativer Ebene. Als Beispiel: Möchte der Versandriese Amazon seinen Express-Versanddienst „Prime“ deutschlandweit anbieten, benötigt er viele Lager mit jeweils allen Produkten zu gewissen Stückzahlen, sowie die IT-technische Infrastruktur und Versandleistung, um selbst hohe Zahlen an Bestellaufträgen zu managen. Zusätzlich dazu liegt es in seiner Entscheidungsmacht zu bestimmen, ob die Distribution von einer eigenen Transportflotte getragen, oder an externe Logistikdienstleister ausgelagert wird. Auch Fragen bezüglich Mindestabnahmemengen, Versandländern und Schnelligkeit der Lieferung sind Teil der taktischen Überlegungen eines Unternehmens. Im operativen Bereich geht es wiederum um intra- und extralogistische Prozesse. Faktoren wie die Auswahl eines geeigneten Lagerverwaltungssystems, die Art des Kommissionierens oder die Planung von Versandabläufen spielen hier eine zentrale Rolle.

Unabhängig von den verschiedenen Aufgaben der Distribution gibt es zwei Distributionswege, für die sich ein Unternehmen entscheiden kann. Das ist zum einen die direkte Distribution. Dieses Verfahren kennt man von Firmen wie beispielsweise Vorwerk oder Bofrost. Hier stehen Vertreter eines Unternehmens – telefonisch oder persönlich vor Ort – in direktem Kontakt zu den Kunden. Das Gegenstück dazu ist der indirekte Distributionsweg. Diese Form der Distribution ist heutzutage weitaus verbreiteter. Hier reihen sich diverse Zwischenhändler, wie beispielsweise Einzelhändler oder der Großhandel, in die Lieferkette ein und fungieren dementsprechend als Distributionsnetzwerk. Damit übernehmen die Intermediäre alle Aufgaben von Lagerhaltung, über Beratung bis zu Verkauf der Waren.

 

Der Stellenwert der Distribution für die Logistik

Die Wichtigkeit der Distribution lässt sich besonders gut am Beispiel des E-Commerce verdeutlichen. Kaum ein anderer Bereich wird heutzutage derart beansprucht wie der Onlinehandel. Die Anforderungen seitens der Kunden sind kompromisslos. Expresslieferungen, ständige Verfügbarkeit aller Waren und kostenfreie Retouren gehören zum Standard. Damit entstehen logistische Aufwände, die ohne zusätzliche Hilfe nicht zu bewerkstelligen wären. Eine intelligente Lagerverwaltungssoftware kontrolliert Aufträge, Materialflüsse sowie Transporte und dient damit als übergreifendes Instrument zur Steuerung aller intra- und extra-logistischen Prozesse. Smarte Warehouse-Lösungen allein reichen zur Optimierung der unternehmenseigenen Distributionslogistik jedoch nicht aus. Wie schon erwähnt, haben diverse Faktoren einen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg der Verteilungslogistik. Neben einer geeigneten Software wirken sich die Versandkraft eines Unternehmens, der oder die Standorte, sowie beispielsweise auch das Produktionsvolumen auf die Distributionslogistik eines Unternehmens aus. Optimiert man diese Stellschrauben vollumfänglich, lassen sich auch außerordentliche Umstände, wie sie sich mitunter im E-Commerce abzeichnen, problemlos handhaben. Geht man davon aus, dass die Anforderungen von Kunden und Partnern auch in Zukunft noch steigen werden, so ist der Stellenwert einer funktionierenden Distributionslogistik relativ deutlich.

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