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Barcode
BarcodeBarcode

Barcode in der Logistik.

Der Barcode ist die graphische Darstellung von Ziffern und Buchstaben, der auch Strichcode genannt wird. Bei den klassischen Barcodes handelt es sich um sogenannte Binärcodes, da sie aus einer Folge von schwarzen und weißen Balken bestehen. Über einen Barcodeleser können die Inhalte datentechnisch erfasst werden. Der Barcode dient als Eingabehilfe und bietet folgende Vorteile gegenüber anderen Eingabehilfen: 

 

- Die Dateneingabe erfolgt mit sehr hoher Genauigkeit und Geschwindigkeit.

- Für die Einweisung des Anwenders sind nur wenige Minuten erforderlich.

- Barcodes können auch berührungslos aus einiger Entfernung erfasst werden.

- Die Erfassung kann automatisch oder manuell erfolgen.

- Die zur Erstellung von Strichcodes erforderlichen Medien (Papier, Etiketten, Farbband usw.) sind preiswert. 

 

Nachteile des Barcodes sind die zur Nutzung erforderlichen speziellen Geräte und eventuell notwendige Softwareveränderungen und/oder Softwareerweiterungen. Des Weiteren eignen sich Barcodes nicht zur Eingabe bzw. Darstellung variabler Daten. 

 

In welchen Bereichen werden Barcodes eingesetzt?

Der Durchschnittsbürger wird Barcodes wohl vor allem aus dem Supermarkt kennen. Dort gibt es für jedes Produkt eine spezielle Artikelnummer, über welche der Kassierer den Preis zuordnen kann. Das beschleunigt zum einen die Prozesse an der Kasse, da die Artikelpreise nicht einzeln zusammengezählt werden müssen, und reduziert zum anderen die Fehleranfälligkeit.

Ebenfalls geläufig ist die Verwendung von Barcodes in der Industrie. Besonders logistische Prozesse lassen sich dadurch einfacher steuern. In Verbindung mit einem Lagerverwaltungssystem können Warenbestände jederzeit kontrolliert werden und vermeintliche Unstimmigkeiten frühzeitig angegangen werden. Auch Inventuren lassen sich durch die Implementierung von Barcode-Systemen deutlich leichter bewerkstelligen.

Es gibt zwar Bereiche, in denen Barcodes eine wichtigere Rolle spielen als in anderen, doch grundsätzlich findet man in jeder Branche Verwendungszwecke. So nutzen beispielsweise viele Webseitenbetreiber QR-Barcodes, um darüber auf ihre Webseite aufmerksam zu machen.

 

Verschiedene Arten von Barcodes

Seit Erfindung des Barcodes in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, haben sich über den Lauf der Jahre unterschiedliche Subkategorien entwickelt. Hauptsätzlich unterscheidet man jedoch zwischen 1D- und 2D-Barcodes.

1D Barcodes bestehen aus dem charakteristischen Strichcode und einer Zahlenfolge, bzw. in manchen Fällen auch einer Buchstabenfolge. Hohe Bekanntheit besitzt die European Article Number (EAN), die vorrangig im Warenhandel eingesetzt wird. Dabei handelt es sich um eine eindeutige Produktkennzeichnung nach internationaler Norm. Ebenfalls geläufig ist der Barcode vom Typ ITF (Code Interleaved 2/5), welcher vor allem in der Industrie und Lagerverwaltung zum Einsatz kommt. Dieser gewährleistet die klare Identifizierung von Artikel und trägt somit effektiv zu einer geordneten Lagerverwaltung bei. Darüber hinaus ermöglichen Barcodes im Lager die Implementierung von Kommissioniermethoden wie Pick by Voice.

Bei der zweiten Art von Barcodes handelt es sich um die 2D-Barcodes. Diese haben ihren Namen von der rechteckigen Fläche, auf welcher sich alle Informationen befinden. Da sie sowohl die x-Achse als auch die y-Achse nutzen, verfügen sie im Gegensatz zur eindimensionalen Variante über deutlich mehr Informationsfläche. Zu den bekanntesten Arten des 2D-Barcodes zählen die DataMatrix- und QR-Codes. Diese bleiben selbst dann lesbar, wenn bis zu 30 Prozent von ihnen zerstört worden ist. Im Lagerbetrieb wird häufig auf den Barcode vom Typ PDF 417 zurückgegriffen, da dieser auch mit gewöhnlichen Lesegeräten decodiert werden kann.

Zusätzlich zu den ein- und zweidimensionalen Barcodes gibt es auch drei- und vierdimensionale Modelle, die allerdings weitaus seltener zum Einsatz kommen. Während die 3D-Variante auf der Basis von Farben funktioniert, handelt es sich bei 4D-Barcodes um Animationen. Die Summe der Informationen ist hierbei um ein Vielfaches höher. Allerdings besteht das Risiko, dass die Farben des Barcodes beispielsweise durch Abnutzung verfälscht werden.

 

Wie erhält man Barcodes?

Um Barcodes zu erstellen, bietet es sich an, auf die Dienste einer Software zurückzugreifen. Zwar gibt es auch kostenfreie Alternativen, doch aus unternehmerischer Sicht sollte man besser professionelle Anbieter in Anspruch nehmen. Auf diese Weise sind Lesbarkeit und eine geringe Fehleranfälligkeit garantiert. Das Gleiche gilt auch für den Druck der Barcode-Etiketten. Besitzt man keinen Etikettendrucker, so sollte man die Barcodes bei einer Druckerei in Auftrag geben. Auf diese Weise erzielt man die besten Ergebnisse.

Beispiel Barcode
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