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Kleinteilelager
KleinteilelagerKleinteilelager

Was ist unter einem Kleinteilelager zu verstehen?

Der Sammelbegriff Kleinteilelager wird für alle Lager verwendet, mit denen Produkte kleiner oder mittlerer Größe wirkungsvoll gelagert werden können. Kleinteilelager sind Fachbodenregallager, Karusselllager, Umlaufregallager und automatische Kleinteilelager zuzurechnen. Automatische Kleinteilelager bestehen aus einem Regalsystem, zu dem eine oder mehrere Lagergassen gehören, einem Kleinteillagergerät, einem Kommissionierbereich und einer Vielzahl von Behältern für Kleinteile. Automatische Regalförderzeuge werden nach dem Ware-Mann-Prinzip eingesetzt.

Unterscheidung der Lagertypen.

Fachbodenregallager bestehen aus einzelnen Fächern oder Ebenen, die mit Böden aus Holz, Metall, Glas oder anderen Materialien ausgelegt sind und ein- oder mehrgeschossig ausgeführt werden können. Die Bedienung erfolgt im Allgemeinen manuell, bei Regalen über zwei Meter Höhe mit Kommissionier- oder Regalbediengeräten. Umlaufregallager sind Regalkonstruktionen, bei denen sowohl das Lagergut als auch die Regalfächer beziehungsweise -felder eine Umlaufbewegung vollziehen. Unter Zugrundelegung der Verschieberichtung ergeben sich die beiden Hauptarten Karusselllager und Paternosterlager.
Karussellregallager bestehen aus Regalspalten, die als Fachboden-, Tablar- oder Kastenregal ausgelegt sein können. Diese Regale werden, hängend an Laufwerken in Laufschienen, in einem geschlossenen Kreislauf geführt. Die Laufwerke sind durch eine Förderkette verbunden und werden elektromotorisch angetrieben. Zur Vermeidung von Schaukelbewegungen werden die Gehänge auch am Fußboden geführt. Die Lagerplätze mit den verlangten Artikeln werden mithilfe einer Rechnersteuerung automatisch zum Kommissionierplatz gefördert. Damit kann der Wegzeitanteil an der Kommissionierzeit minimiert werden.
Bei Paternosteregalen bilden an Ketten aufgehängte geführte Regalzeilen oder Lastaufnahmeelemente einen geschlossenen vertikalen Kreislauf, wobei die Höhenentwicklung dominiert.

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