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KI (Künstliche Intelligenz)
KI (Künstliche Intelligenz) KI (Künstliche Intelligenz)

KI (Künstliche Intelligenz)

Die Abkürzung KI steht für Künstliche Intelligenz. Dahinter verbirgt sich ein Teilbereich der Informatik, welcher sich mit der Automatisierung intelligenter Computersysteme und dem maschinellen Lernen auseinandersetzt. Künstliche oder auch artifizielle Intelligenz beschreibt damit in ihrer höchsten Stufe den Versuch, die neuronalen Verbindungen des menschlichen Gehirns auf Basis computergestützter Strukturen nachzubilden. KI beginnt aber auch schon auf einer niedrigeren Ebene, zum Beispiel bei der Programmierung von Computergegnern in Videospielen. In jedem Fall zählt zu den Grundvoraussetzungen von KI ein Algorithmus. Auf Basis dessen können fortgeschrittene Systeme weitestgehend eigenständige Entscheidungen treffen. Diesen Entscheidungen liegen in aller Regel mehrere Faktoren zugrunde. So können künstliche Intelligenzen auf der Grundlage von mathematischen Wahrscheinlichkeiten handeln und vergangene Geschehnisse sowie Erfahrungen in ihre Handlung miteinfließen lassen. Darüber hinaus sind KI-Systeme in der Lage, Muster und Strukturen zu identifizieren und auf diese Weise Optimierungspotenziale ausfindig zu machen. Je nach Einsatzbereich der KI ist es zudem möglich, Gefühle zu simulieren. Das wäre beispielsweise überall dort von Belang, wo eine künstliche Intelligenz in direktem Kontakt zu Menschen steht. Eine weitere Eigenschaft von KI ist die Kommunikation, beziehungsweise Verbindung untereinander. Diese bezeichnet man auch als IoT (Internet of Things).

Der Bereich der KI wird bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts erforscht. Dennoch ist er im Verhältnis zu seiner potenziellen Reichweite noch kaum erschlossen. Während bislang vor allem Informatik und Mathematik große Teile zur Entwicklung künstlicher Intelligenzen beitragen konnten, spielen Bereiche wie Psychologie, Neurologie, Logik und Linguistik eine immer wichtigere Rolle. Die Anwendungsbereiche für KI-Systeme sind vielfältig und decken bis auf handwerkliche Berufe nahezu alle vorstellbaren Felder ab. Zu den Hauptanwendungsgebieten zählen Industrie und Produktion, da in diesen Bereichen ein besonders großes, wirtschaftliches Interesse besteht. Ähnlich ist dies darüber hinaus überall dort, wo Softwareanwendungen zum Einsatz kommen – sei es in der Automobilbranche, in Computerprogrammen oder im Internet. Dennoch finden künstliche Intelligenzen auch dort Anklang, wo mitunter kein direktes wirtschaftliches Interesse vorhanden ist. So gibt es beispielsweise KI-Systeme, die in der Lage sind, anhand von Vorlagen beliebiger Künstler, eigene Kunstwerke zu „errechnen“.

Im Vergleich zum menschlichen Gehirn ist künstliche Intelligenz noch weit davon entfernt auf einem gemeinsamen Level zu sein. Gerade solche Punkte wie die soziale und emotionale Intelligenz, sowie die Erzeugung eines tatsächlichen Bewusstseins sind bei KI-Systemen wenig bis gar nicht entwickelt. Dafür gibt es andere Bereiche, in denen KI den Menschen schon bald überholen könnte, beziehungsweise bereits überholt hat. Dazu zählen die kognitive und die sensomotorische Intelligenz. Im Bereich der kognitiven Intelligenz haben künstliche Intelligenzen das menschliche Gehirn bereits „abgelöst“. Das konnte man zum Beispiel schon 1996 feststellen. Damals gewann der Schachcomputer Deep Blue gegen den amtierenden Weltmeister Garri Kasparow. Heute gibt es mit AlphaZero sogar eine KI-Software, die sich selbstständig und fortlaufend das Schachspielen beibringt und dabei eigene Spielzüge und Strategien entwickelt. Aus kognitiver Sicht sind KI-Systeme auch überlegen, was die Auswertung riesiger Datenmengen anbelangt. Was menschliche Arbeitskräfte mehrere Tage beschäftigen würde, bewältigen künstliche Intelligenzen innerhalb kürzester Zeit. Was die Sensomotorik der KI-Systeme betrifft, stehen viele Maschinen ihrem Pendant in nichts nach. Zwar ist der Mensch in der Lage, verschiedene Sinneseindrücke miteinander zu kombinieren, allerdings sind Maschinen bei isolierter Betrachtung der jeweiligen Sinneseindrücke leistungsfähiger. Nicht nur visuell und auditiv können künstliche Intelligenzen detailliertere Eindrücke aufzeichnen – auch geschmacks- und geruchstechnisch ist die Sensorik ihrer Hardware mittlerweile so fortgeschritten, dass sie im Vergleich zum Menschen deutlich zielsicherer ist. Somit ist es vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis auch die emotionale und soziale Intelligenz von KI-Systemen, die des Menschen erreicht und überholt hat.

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