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EAN
European Article NumberEuropean Article Number

Was ist eine EAN?

Die EAN ist in DIN 66236 als Identifizierungssystem für Güter genormt, die über Warenwirtschaftssysteme verkauft werden. 1977 wurde EAN von zwölf Staaten beschlossen, denen sich inzwischen mehr als 40 weitere angeschlossen haben. 

Die EAN gibt es in zwei Ausführungsformen, und zwar mit der üblichen 13stelligen Nummer, die eine Fläche von 10 qcm benötigt, und der achtstelligen Kurzform, für die 6 qcm erforderlich sind. Die normale 13stellige Nummer setzt sich aus
- der zweistelligen Artikelnummer,
- der fünfstelligen Antragstellernummer,
- der fünfstelligen Artikelnummer des Antragstellers und
- der einstelligen Prüfziffer
zusammen.

Wie funktioniert eine EAN?

Die Vergabestelle der Nummern in Deutschland ist die Global Standards One (GS1)Germany in Köln. Der Balkencode der EAN wird aus breiten und schmalen Strichen mit breiten und schmalen Zwischenräumen gebildet. Die Sequenz von Strichen und Zwischenräumen in Verbindung mit der Breite der Elemente beinhaltet die Information. Das Breitenverhältnis zwischen Strichen und Lücken liegt zwischen 1:2 und 1:3. Hierdurch wird eine große Ablesesicherheit gewährleistet. Insgesamt teilt sich ein Feld für ein Zeichen in sieben gleichlange Module auf, die insgesamt jeweils zwei Balken und zwei Zwischenräume unterschiedlicher Breite darstellen.
Unter der strichcodierten Artikelnummer wird normalerweise noch die Artikelnummer in maschinenlesbarer Form wiedergegeben, damit bei möglichen Fehlern manuelle Korrekturen vorgenommen werden können.
Die EAN wird vom Hersteller in der Regel auf die Ware gedruckt, sodass hierfür speziell entwickelte Lesegeräte (Handscanner oder Tischscanner) die Artikelnummer halbautomatisch ablesen können. Über die Artikelnummer als Identifizierungsnummer werden der zugehörige Preis ermittelt und die Warenwirtschaft gesteuert.

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