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Rhein-West jetzt noch effizienter mit Pick-by-Voice.

Durch die Einführung der sprachgesteuerten Kommissionierung mit Pick-by-Voice optimierte die Rhein-West Güterverkehr GmbH in ihrem Logistikzentrum in Emsdetten die Kommissionierleistung erheblich. Die Voraussetzungen für die Anbindung der Pick-by-Voice-Technologie hatte Rhein-West bereits durch das Update auf das aktuelle Release des Lagerverwaltungssystem LFS von Ehrhardt + Partner geschaffen. Der Releasewechsel brachte für den Logistikdienstleister außerdem zahlreiche weitere Vorteile mit sich, wie zum Beispiel die Gewährleistung einer lückenlosen Chargenrückverfolgung.

Optimierte Kommissionierleistung bei Rhein-West

Rhein-West jetzt noch effizienter mit Pick-by-Voice.

Durch die Einführung der sprachgesteuerten Kommissionierung mit Pick-by-Voice optimierte die Rhein-West Güterverkehr GmbH in ihrem Logistikzentrum in Emsdetten die Kommissionierleistung erheblich. Die Voraussetzungen für die Anbindung der Pick-by-Voice-Technologie hatte Rhein-West bereits durch das Update auf das aktuelle Release des Lagerverwaltungssystem LFS von Ehrhardt + Partner geschaffen. Der Releasewechsel brachte für den Logistikdienstleister außerdem zahlreiche weitere Vorteile mit sich, wie zum Beispiel die Gewährleistung einer lückenlosen Chargenrückverfolgung.

 

Unser Hauptkunde ist die Ratio Handel GmbH & Co. KG, Münster, für deren Großmärkte, Warenhäuser, Einkaufszentren und Fachmärkte wir in Emsdetten das Zentrallager betreiben. Der hohe Lebensmittelanteil unter den rund 6.000 von uns bevorrateten und disponierten Artikeln macht es erforderlich, dass wir unsere Abläufe individuell auf das jeweilige HACCP-Konzept – also das Konzept zur Gefährdungsanalyse und zu den kritischen Kontrollpunkten – unserer Kunden abstimmen können“, erläutert Thomas Frieg, Geschäftsführer von Rhein-West. HACCP-Konzepte (Hazard Analysis and Critical Control Points) gibt es zwar bereits seit Ende der 50er Jahre, doch haben sie enorm an Bedeutung gewonnen, seit am 1. Januar 2006 die EU-Hygieneverordnung in Kraft trat. Diese Verordnung legt fest, dass ausschließlich Lebensmittel, die die HACCP-Richtlinien erfüllen, in die Europäische Union eingeführt und dort gehandelt werden dürfen.

„Seit der Moderinisierung unseres Lagerverwaltungssystems und der Implementierung von LFS bei Rhein-West im Jahre 1996 haben wir das System ständig weiterentwickelt. Mit unseren Updates bzw. der jeweils aktuellen Standard-Softwareversion erfüllen wir daher alle gesetzlichen Bestimmungen für die Getränke- und Lebensmittellogistik, bereits lange bevor diese in Kraft treten. Darüber hinaus ist unser System mehrmandantenfähig, was gerade für Logistikdienstleister wie Rhein-West wirtschaftlich ein unschätzbarer Vorteil ist. Durch die hohe Standardisierung und Funktionsvielfalt lässt sich ein Releasewechsel problemlos im laufenden Betrieb durchführen“, erläutert Marco Ehrhardt, geschäftsführender Gesellschafter bei Ehrhardt + Partner.

 

Kommissionierung mit Pick-by-Voice

Der Wechsel auf das neue Release ermöglichte dem Logistikdienstleister außerdem die schnelle und problemlose Integration von Pick-by-Voice-Geräten in die bestehenden logistischen Prozesse. Anstelle von Kommissionierlisten sind bei Rhein-West seither 15 Voice-Geräte im Einsatz. „Da der Kommissionierer bei der Arbeit beide Hände frei hat und von LFS wegeoptimiert von einem Entnahmeort zum nächsten geleitet wird, konnten wir die Qualität der Kommissionierung erheblich verbessern. So sind wir mit unserer Mannschaft von ca. 50 eigenen und 15 fremden Lagermitarbeitern bestens für das seit Jahren kontinuierlich steigende Auftragsvolumen von derzeit ca. 15.000 bis 20.000 Picks pro Tag gerüstet“, berichtet Geschäftsführer Thomas Frieg. Da LFS eine Standardschnittstelle für die Anbindung der Voice-Technologie besitzt, wurde die Integration innerhalb von nur zwei Tagen im laufenden Betrieb realisiert.

Neben der Kommissionierung mit Pick-by-Voice wurde bei Rhein-West außerdem die Kommissionierung nach Gewichtsklassen eingeführt. Hierzu ist in LFS das Gewicht pro Artikel hinterlegt. Anhand dieser Werte sorgt das Lagerführungssystem dafür, dass bei der Kommissionierung entsprechende Lagen auf der Palette gebildet werden. „Da so die schwersten Artikel immer zuunterst liegen, werden Transportschäden ohne spürbaren Mehraufwand effektiv vermieden“, berichtet Marco Ehrhardt.

 

Bestandskontrolle in Echtzeit

Neben den 15 Pick-by-Voice-Geräten sind bei Rhein-West acht Staplerterminals RT2100 und zehn Handterminals (MDEs) RT 4000 von M&N Solutions im Einsatz. Die von E+P gelieferten Terminals werden im Wareneingang sowie im Warenausgang zum Verladescanning eingesetzt und gewährleisten so eine Bestandskontrolle in Echtzeit. Im Wareneingang übernimmt LFS zunächst die Wareneingangsavise mit den entsprechenden Mengenangaben aus dem Hostsystem MIPOS, einem eigenentwickelten ERP-System der Firma Ratio Handel. Zu diesen Daten gehören unter anderem die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) und die Chargen. Die Waren werden dann vereinzelt und in lagertechnische Einheiten aufgeteilt. LFS gibt den Mitarbeitern hier sowohl die Anzahl der Artikel pro Lademittel als auch den Lagerort an. Jede Palette, die nicht bereits mit einer eindeutigen Nummer der Versandeinheit (NVE) versehen ist, stattet LFS automatisch mit einer solchen aus und archiviert sie im System. Durch dieses Vorgehen wird die gesetzlich vorgeschriebene lückenlose Chargenrückverfolgung nach EU-Verordnung 178/2002 sichergestellt.

Die anschließende Einlagerung wird von den Mitarbeitern durch das Scannen des Barcodes am Lagerort bestätigt. Von diesem Zeitpunkt an sind die Waren dann als Bestand im System verfügbar. Sowohl im Vorratslager als auch in den Kommissionierzonen arbeitet LFS mit der Nulldurchgangsinventur und einer Online-Restmengenkontrolle, um eine hundertprozentige Bestandsgenauigkeit zu gewährleisten. Das heißt, sobald der Artikelbestand auf einer Palette eine zuvor im System definierte Menge unterschreitet, fordert das System den Anwender auf, die verbliebene Stückzahl zu zählen und im System zu bestätigen oder – wenn notwendig – zu korrigieren. „Die Planungssicherheit ist für den Lagerleitstand enorm gestiegen, seit alle Buchungen im Bestand online vorgenommen werden. Da der Arbeitsschritt des manuellen Nachtrags der Zu- und Abbuchungen entfällt, werden Falschbuchungen vermieden“, erläutert Thomas Frieg.    

 

Warenausgang

Auch im Warenausgang läuft die gesamte Kommunikation zwischen den Terminals der Staplerfahrer, den MDEs der Lagermitarbeiter und dem Lagerführungssystem LFS online und in Echtzeit ab. Sobald das Hostsystem MIPOS eine Warenanforderung an LFS übermittelt, prüft das Lagerführungssystem den Bestand, nimmt eine Reservierung der georderten Artikelmengen nach Kriterien wie dem MHD bzw. FIFO vor und erzeugt bei Bedarf einen Auftrag zum Nachräumen vom Vorratslager in das Kommissionierlager. Die Nachräumaufträge werden online an die Staplerterminals übermittelt. Auch die Freigabe der Auslageraufträge zur Kommissionierung anhand von im System definierten Prioritäten und die Vorausberechnung der Versandlademittel übernimmt LFS. Sowohl bei der Kommissionierung mit Hilfe von Pick-by-Voice und Datenfunk als auch bei der Auslagerung von Vollpaletten mit dem Gabelstapler erfolgt die Anforderung der Versandlabels über einen Online-Dialog. „Die anschließende Verladung der Paletten auf den LKW wird ebenfalls mit Hilfe eines Staplerterminals oder eines MDEs im Lagerführungssystem bestätigt. Erst damit ist der Vorgang für das System abgeschlossen. Die Anzahl von Fehllieferungen geht seither gegen null“, stellt Thomas Frieg fest.    

 

Die Ergebnisse im Überblick

Durch den Releasewechsel und die Einführung von Pick-by-Voice und Datenfunk realisierte Rhein-West folgende Vorteile:      

  • Die Einführung von Pick-by-Voice verbesserte die Kommissionierqualität erheblich und verringerte die Fehlerquote deutlich.            
  • LFS gewährleistet eine lückenlose Chargenrückverfolgung und entspricht so den Anforderungen der EU-Verordnung 178/2002.            
  • Das Lagerführungssystem ermöglicht es Rhein-West, die Abläufe im Lager individuell auf das jeweilige HACCP-Konzept der Kunden abzustimmen.            
  • LFS ermöglicht im Zusammenspiel mit den Pick-by-Voice- Geräten, MDEs und Staplerterminals eine Bestandskontrolle in Echtzeit. Die Planungssicherheit des Lagerleitstandes hat sich so enorm verbessert.