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Modernes Warehouse-Management mit LFS.

Noerpel Logistik: Nichts ist unmöglich.

Flexibilität ist in der Speditionsbranche eine entscheidende Fähigkeit: Von Kunde zu Kunde variieren die Anforderungen. Doch in jedem Fall sind die passenden Logistik-Dienstleistungen zügig und zuverlässig zu erbringen. Deshalb sind Infrastruktur und Know-how für Frank Rudat, Geschäftsführer bei der C. E. Noerpel Logistik GmbH + Co. KG, die Schlüssel zu einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, seine Leistungskraft mit den steigenden Anforderungen der Branche weiter zu stärken. „Die gezielte Nutzung aktueller Technologien und leistungsfähiger Informationssysteme hat bei uns eine herausgehobene Bedeutung“, bekräftigt der für den Geschäftsbereich Logistik verantwortliche Manager. Die Fähigkeit, auf Kundenanforderungen schnell zu reagieren, werde immer wichtiger.

Sprachsteuerung für eine verbesserte Kommissionierung mittels Pick by Voice
Mobile Datenübermittlung zur automatisierten Steuerung der Stapler
Automatisierte Palettenverwaltung mit LFS.wms

Noerpel Logistik: Nichts ist unmöglich.

Flexibilität ist in der Speditionsbranche eine entscheidende Fähigkeit: Von Kunde zu Kunde variieren die Anforderungen. Doch in jedem Fall sind die passenden Logistik-Dienstleistungen zügig und zuverlässig zu erbringen. Deshalb sind Infrastruktur und Know-how für Frank Rudat, Geschäftsführer bei der C. E. Noerpel Logistik GmbH + Co. KG, die Schlüssel zu einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, seine Leistungskraft mit den steigenden Anforderungen der Branche weiter zu stärken. „Die gezielte Nutzung aktueller Technologien und leistungsfähiger Informationssysteme hat bei uns eine herausgehobene Bedeutung“, bekräftigt der für den Geschäftsbereich Logistik verantwortliche Manager. Die Fähigkeit, auf Kundenanforderungen schnell zu reagieren, werde immer wichtiger.

 

Das 1881 gegründete Traditionsunternehmen mit Sitz in Ulm beschäftigt über 500 Mitarbeiter. In Ulm, Ravensburg, Kempten und Passau hält es knapp 90.000 Quadratmeter Logistikfläche bereit. Der Einsatz an vier Standorten sowie fünf Nebenstandorten – alle sind edv-technisch an das zentrale Rechenzentrum in Ulm angebunden – bildete die Voraussetzung für die Auswahl einer neuen Softwarelösung für Warehouse-Management. Als wichtigste Grundanforderungen nennt IT-Leiter Arnold Ottenbreit neben einer flexiblen und leistungsfähigen Führung der Geschäftsprozesse die Integration in die bestehende Systemlandschaft: „Wir wollten ein Lagerverwaltungssystem, mit dem wir die Logistikprozesse optimal abbilden und durch eine dynamische Leitstandsfunktionalität zeitnah auf aktuelle Ereignisse reagieren können, um Lieferbereitschaft und Durchsatz auf höchstem Niveau zu gewährleisten“. Die Auswahl fiel auf das Lagerführungssystem LFS vom Experten für Warehouse-Logistik Ehrhardt + Partner in Boppard.

 

Als Hauptziel bestimmte Noerpel die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch das neue System. Dies hat man erreicht durch die Integration sowohl mit externen als auch internen Applikationen, besonders dem ERP-System von SAP, und eine optimale Abbildung der vorhandenen Prozesse. Als weitere Pluspunkte nennt das Logistikunternehmen die Erhöhung des Lagerdurchsatzes, die Verbesserung der Lieferbereitschaft und die Optimierung der Fahrwege mit Senkung der Durchlaufzeiten sowie der Produktionskosten. „LFS wird heute reibungslos von 30 kaufmännischen und 85 gewerblichen Nutzern an unseren verschiedenen Standorten eingesetzt, an Endgeräten vom PC bis zu Staplerterminals und Geräten zur mobilen Datenerfassung“, erklärt der IT-Leiter. Am Hauptstandort betreibt Noerpel ein Rechenzentrum, als Plattform dienen unter anderem Systeme der IBM i-Series.

 

Die Flexibilität, die auch den Kunden des Unternehmens zugute kommt, zeigt sich im Einrichten individueller Abläufe durch einen jeweils eigenen Workflow. So wurde für Britax, einen Hersteller von Kindersitzen, eine integrierte Versandabwicklung geschaffen. Eines ihrer Bestandteile ist die automatische Zusammenstellung von Aufträgen. Deren Kern bilden „Lokomotiven“ in Form eines identischen Artikels oder einer kompletten Palette. Alle anderen Stücke werden dem Auftrag nur noch zugeordnet, so dass dieser einfach und rasch zu erledigen ist. Für den Kunden Gardena, der kürzlich seine Logistik in die Tochtergesellschaft „hortus GmbH“ ausgegründet hat, war es erforderlich, die Auslagerung zu optimieren, mit Zeitfenster und Priorität als Richtwerten. Noerpel hat in diesem Fall eine Lieferung „just in time“ zu erfüllen, die am besten erreichbar ist durch ein effizientes Lager mit möglichst wenig Gangwechseln. Zur erforderlichen Optimierung trägt eine automatisierte Palettenverwaltung bei, die bereits bei der Einlagerung die voraussichtliche Entnahmeabfolge berücksichtigt. Für ein reibungsloses Zusammenspiel der Logistiksysteme zwischen Kunde und Noerpel werden Daten in Echtzeit durch direkte Datenbankzugriffe über Transfertabellen ausgetauscht. Ottenbreit bringt die automatisierte Verknüpfung in ein anschauliches Bild: „Auf den entsprechenden Knopfdruck durch den Kunden Gardena wird von LFS die richtige Palette aus dem Hochregal gefahren!“

 

Um die Prozesse jedes einzelnen Kunden im Workflow anzupassen; wird im Lagerführungssystem jeweils ein Mandant zugeordnet. So sind Abläufe zügig einzurichten, auch unter Benutzung von Vorlagen. Es können passende Bausteine von bestehenden Kunden auf neu anzulegende übertragen werden, so dass Workflows in der Lagerführung sehr zügig einzurichten sind. Die „Templates“ bringen eine deutliche Zeitersparnis bei der Anlage von Neukunden und dem jeweils erforderlichen „Customizing“. Dies ist um so wichtiger, als von der Einlagerung bis zu Auslagerung oder Versand hunderterlei Möglichkeiten bestehen, die Abläufe zu kombinieren. „Die Übertragung der Einstellungen ist ein wesentlicher Faktor zur Erhöhung der Effizienz“, erläutert Arnold Ottenbreit. Kundenbezogene Dienstleistungen werden auf diese Weise von der Software individuell unterstützt, ob es sich in dem einen Fall um die Verfolgung des Sendungsverlaufs oder in einem anderen um die Veredelung von Produkten handelt, wie die Bestückung elektronischer Geräte mit Komponenten im Auftrag eines Kunden. Besonders im neu errichteten Hochregallager in Ulm, wo 48 Regale mit 24 Gängen zu verwalten sind, hat die neue Lösung für Warehouse Logistik auch zur Weiterentwicklung der Ein- und Auslagerstrategien beigetragen.

 

Als wichtigen Effekt neben Kostenreduktionen und Effizienzgewinnen registriert Noerpel seit der Einführung des Systems eine weitere Zunahme des Know-hows zu Lagerhaltung und Logistik. Dies gilt etwa für die Umsetzung neuer Kundenprofile mittels des Informationssystems. Die Anforderungen der meisten Kunden sind mit flexiblem Customizing durch die eigene Belegschaft zu erfüllen. So programmiert Noerpel selbst Schnittstellen zum Datenaustausch mit Kunden, zum Beispiel zur Statistik, zu Kennzahlen, zur Verladescannung oder zur DFÜ-Onlineanbindung an andere Hostsysteme über Konverter in den verschiedensten Datenformaten. Neben dem methodischen hält das Unternehmen so das technologische Wissen bereit, um neue Anforderungen umzusetzen. Dies schlägt sich auch in Beratungsleistungen nieder, etwa wenn gemeinsam mit dem Kunden vor Beginn des Projektes festzulegen ist, auf welchem Weg die Anforderungen am besten realisierbar sind. Weitere Beispiele sind neben der Optimierung der Lagerstrategien der Einsatz neuer Technologien wie die Sprachsteuerung für eine verbesserte Kommissionierung („pick by voice“) oder die mobile Datenübermittlung zur automatisierten Steuerung der Stapler. Dabei gibt die Software die Abarbeitung der Aufträge vor. Auf Basis von Zielzeitpunkt, Priorität und Entfernung des Staplers werden Gewichtung und Reihenfolge der Aufträge ermittelt. Das Ergebnis sind weniger Gangwechsel und kürzere Wege der Stapler, indem etwa Ein- und Auslagerungen miteinander kombiniert werden. Produktionsaufträge und Direktabholungen haben generell Vorrang gegenüber dem Versand. Auch hier geht die zentrale Steuerung für die Optimierung mit der erforderlichen Flexibilität einher, indem das System spontane Palettenübernahmen sofort registriert.

 

Neben den genannten Punkten sieht Noerpel großen Nutzen durch den Einsatz von LFS in gesteigerter Kostentransparenz. Als wichtigen Faktor der Verbesserung erkennt man in Ulm darüber hinaus die Nutzung von Ressourcen. Dies gilt für deren Einsatz und Auslastung wie auch für die Planung. So kann das Transportleitsystem optimal eingesetzt werden, da das Warehouse Management vorab ermittelt, wann und in welchem Umfang es benötigt wird. Hervorgehoben wird die hohe Zuverlässigkeit der Logistiklösung, die durch den Einsatz eines Produktiv- und eines Backup-Systems in Verbindung mit einem Hochverfügbarkeitscluster nahezu 100 Prozent erreicht.

 

Wie Noerpel feststellt, sind die Anforderungen der meisten Kunden mit den im Standard enthaltenen Funktionalitäten beziehungsweise durch eigene Anpassungen abzubilden. Es wird erwartet, dass die neuen Technologien, etwa im Bereich RFID („radio frequency identification“), die bereits vorhandene Flexibilität weiter fördern. Vor allem sieht sich das Familienunternehmen gerüstet, um seine Geschäftsmodelle mit den sich wandelnden Anforderungen auch in der Zukunft zu entwickeln.