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Gestiegene Pickleistung.

LFS-Standard überzeugt Schäferbarthold.

Um die Lagerauslastung zu optimieren und größtmögliche Prozesstransparenz zu erzielen, setzt der Kfz-Teile-Händler Schäferbarthold GmbH im eigenen Logistikzentrum auf das Lagerführungssystem LFS von Ehrhardt + Partner. Das System steuert das Lager mit einer flexiblen Reservierungsstrategie und Lagerplatzzuweisung. Darüber hinaus wechselte Schäferbarthold von papiergebundener Kommissionierung auf Pick-by-Voice und beschleunigte so die Abläufe spürbar.

Einsatz der Standardlösung von LFS.wms bei Schäferbarthold
Beschleunigung der Abläufe durch Pick by Voice

LFS-Standard überzeugt Schäferbarthold.

Um die Lagerauslastung zu optimieren und größtmögliche Prozesstransparenz zu erzielen, setzt der Kfz-Teile-Händler Schäferbarthold GmbH im eigenen Logistikzentrum auf das Lagerführungssystem LFS von Ehrhardt + Partner. Das System steuert das Lager mit einer flexiblen Reservierungsstrategie und Lagerplatzzuweisung. Darüber hinaus wechselte Schäferbarthold von papiergebundener Kommissionierung auf Pick-by-Voice und beschleunigte so die Abläufe spürbar.

 

Riskant und unberechenbar: Die Kosten für individuelle Anpassungen an standardisierte IT-Lösungen haben schon viele EDV-Projekte gefährdet. Je komplexer die Anwendung, desto seltener lassen sich Änderungen von der Norm jedoch vermeiden. Umso erstaunlicher sind die Ausnahmen von dieser Regel. Als das Handelsunternehmen Schäferbarthold ein neues Warehouse-Management-System einführte, konnte es sich fast vollständig auf einen vorhandenen Standard stützen: Der Lieferant für Kfz-Ersatzteile und -Zubehör entschied sich für das Lagerführungssystem LFS von Ehrhardt + Partner (E+P).
Die Lösung des Warehouse-Experten aus Boppard-Buchholz wird bereits bei vier der fünf größten deutschen freien Autoteilehändler eingesetzt. „Wir haben die Standardlösung LFS fast vollständig übernommen. Die notwendigen Anpassungen waren nur marginal“, bestätigt Projektleiter Olaf Marin, der bei Schäferbarthold die Logistik verantwortet. Ziel der Umstellung war eine deutliche Verbesserung der kritischen Wettbewerbsfaktoren: Der auf deutsche und europäische Automobilhersteller spezialisierte Händler muss seinen Kunden im In- und Ausland vor allem eine hohe Warenverfügbarkeit, kurze Lieferzeiten und flexible Prozesse bieten.

Die Basis hierfür bildet das Logistikzentrum in Porta Westfalica mit einer Fläche von 40.000 Quadratmetern und einem Hochregallager mit über 7.000 Paletten-Stellplätzen und 20.000 Artikeln. Im Zuge der Umstellung war der Standort durch zwei Shuttle-Anlagen ergänzt worden. Die Ein- und Auslagerungen der Automatiklager werden seither ebenfalls durch LFS gesteuert. „Neben den spezifischen Branchenkenntnissen in den Bereichen Großhandel und Automobilindustrie überzeugten uns auch die zahlreichen Möglichkeiten der Parametrisierung sowie die Funktionsvielfalt von LFS“, erklärt Ina Manhenke, zuständige Programmiererin bei Schäferbarthold.

 

Gestiegene Pickleistung
Nicht weniger wichtig war die einfache Implementierung der Lagerverwaltungssoftware in die vorhandene IT-Infrastruktur. Schäferbarthold betreibt zwei eigene, räumlich getrennte Rechenzentren mit Windows-Servern und IBM-Systemen. Ein Wireless-LAN-Netzwerk sichert die Anbindung mobiler Geräte auf dem gesamten Betriebsgelände. LFS kommuniziert über verschiedene Schnittstellen mit dem Warenwirtschaftssystem.
Ein weiteres Argument für LFS lieferte die Pick-by-Voice-Kommissionierung, die in dem Lagerführungssystem als Standardmodul verfügbar ist und bei Schäferbarthold neben den mobilen Datenerfassungsgeräten die papiergebundene Kommissionierung abgelöst hat. E+P lieferte eine komplette Picklösung aus einer Hand. Die Mitarbeiter des Autoteilehändlers werden heute sprachgesteuert und wegeoptimiert durch das Lager geführt. „Da jeder Platz und jede Entnahme über MDE oder Headset bestätigt werden müssen, gehören Fehler bei der Kommissionierung der Vergangenheit an“, berichtet Olaf Marin. „Zugleich ist die Pickleistung erheblich gestiegen.“
Der Nachschub für die Kommissionierlagerorte funktioniert dabei automatisch und basiert auf dem Meldebestand am jeweiligen Artikel. Beim Erreichen einer definierten Mindestmenge wird automatisch ein Umlagerungsauftrag erstellt, der bei Bedarf sogar direkt auf den Wareneingang zugreift. In dieser Konstellation spart der direkte Zugriff auf den Wareneingang Zeit und Energie – unnötige Wege werden vermieden.

 

Bestellen per MDE
Darüber hinaus haben sich durch LFS auch die Reservierungsstrategie sowie die Lagerplatzzuweisungen geändert, die streng nach dem FiFo-Prinzip erfolgen. Paletten bekommen nun in Abhängigkeit ihrer Höhe automatisch einen Lagerplatz zugeordnet. Auch Kleinstmengen können auf diese Weise effizient bevorratet werden, wodurch wertvolle Lagerplätze eingespart werden. Den gleichen Effekt hat die dynamische Belegung freier Lagerplätze: Während vor der Umstellung die Lagerorte für einzelne Artikel festgelegt waren, können sie seit der Umstellung dynamisch belegt werden. Ebenfalls platzsparend wirkt das Handling der Anbruchpaletten, die bei der Warenauslagerung vom System vorrangig reserviert werden. So sind Restbestände minimiert und Lagerplätze schnell wieder verfügbar.
Eine weitere Besonderheit war der am Standort Porta Westfalica angeschlossene Direktverkauf, der ebenfalls über LFS mit Waren versorgt wird. Das Lagerführungssystem behandelt das Ladengeschäft wie einen externen Kunden, dessen Lieferfähigkeit durch interne Umlagerungsaufträge sichergestellt wird. Fehlende Ware im Direktverkauf kann vom Verkaufspersonal mit MDE-Geräten geordert werden. Die Mitarbeiter geben dabei am Handterminal den gewünschten Artikel ein, das Terminal zeigt ihnen unmittelbar den Vorratslagerort an. Nach Eingabe der erforderlichen Menge wird der Mitarbeiter zum Lagerplatz des gewünschten Artikels geleitet, wo er durch Scannen des Lagerplatzetiketts die Entnahme des Artikels bestätigt. Die entnommene Menge wird dann durch LFS automatisch in das Lager des Verkaufsladens gebucht. Ein Ausbuchen der verkauften Ware aus dem Verkaufsladen erfolgt durch den Verkauf über die Bon-Kasse.

 

Standard auch bei Shuttle-Anbindung
Einen deutlichen Produktivitätsgewinn konnte Schäferbarthold bei der softwaretechnischen Optimierung der beiden neuen Shuttles erzielen. Bei jeder Einlagerung im Shuttle-Bereich prüft LFS in beiden Anlagen die Artikelbestände und den Füllgrad. Erst dann wird entschieden, welches Shuttle die neue Ware aufnimmt. „Auf diese Weise wird sichergestellt, dass auch beim Ausfall eines der beiden Automatiklager weiter kommissioniert werden kann“, erklärt Marco Ehrhardt, geschäftsführender Gesellschafter von Ehrhardt + Partner. Für einen störungsfreien Lauf beider Shuttles sorgen die durch das Lagerführungssystem gesteuerten Wechselspiele, die deutlich verkürzte Wartezeiten beim Kommissionieren ermöglichen. Während zum Beispiel Shuttle Nummer eins ein Tablar austauscht, kann der Kommissionierer an Shuttle Nummer zwei bereits picken – und umgekehrt.

Insgesamt ist man bei Schäferbarthold mit der Leistung von E+P sehr zufrieden. „Unsere Ansprechpartner waren und sind jederzeit erreichbar, beraten uns kompetent und liefern schnelle und pragmatische Lösungsvorschläge“, berichtet Marin und ergänzt: „Alle Anforderungen wurden zeitgerecht umgesetzt.“