Kontakt
Kontakt zu E+P.

Kontaktieren Sie uns.

Fako-M vertraut auf Lagerführungssystem LFS

Die Fako-M Getränke GmbH & Co. KG optimiert mit der Einführung des Lagerführungssystems LFS ihre logistischen Prozesse in mehrfacher Hinsicht: minimierte Fehlerquote, erhöhte Pick- und Staplerleistungen sowie eine lückenlose Chargenverfolgung. Auch für sich ändernde Anforderungen im Tagesgeschäft ist das Unternehmen mit dem neuen System bestens gerüstet. Mit Ehrhardt + Partner (E+P) setzt der auf Gastronomie und Hotellerie spezialisierte Getränkehändler zudem auf einen Warehouse-Experten mit umfangreicher Erfahrung in der Getränkeindustrie.

Herausforderung

  • Umstellung der Software im laufenden Betrieb
  • Steigerung der Geschwindigkeit und Genauigkeit
  • Warenhandling nach dem FIFO-Prinzip, Soft-FIFO sowie FEFO

Lösung

  • Lagerführungssystem LFS
  • Steuerung der Staplerflotte mittels Transportleitsystem (TLS)
  • Einführung von Pick-by-Voice

Resultate

  • Optimierung der Transportwege und Reduzierung der Durchlaufzeiten
  • Höhere Pickleistung
  • Deutlicher Rückgang von Reklamationen
  • Lückenlose Chargenverfolgung
  • Warenhandling nach dem FIFO sowie FEFO-Prinzip

Fako-M vertraut auf Lagerführungssystem LFS

Die Fako-M Getränke GmbH & Co. KG optimiert mit der Einführung des Lagerführungssystems LFS ihre logistischen Prozesse in mehrfacher Hinsicht: minimierte Fehlerquote, erhöhte Pick- und Staplerleistungen sowie eine lückenlose Chargenverfolgung. Auch für sich ändernde Anforderungen im Tagesgeschäft ist das Unternehmen mit dem neuen System bestens gerüstet. Mit Ehrhardt + Partner (E+P) setzt der auf Gastronomie und Hotellerie spezialisierte Getränkehändler zudem auf einen Warehouse-Experten mit umfangreicher Erfahrung in der Getränkeindustrie.

 

Von der Milch am Frühstücksbuffet bis zum Bier an der Hotelbar – den Nachschub dieser und vieler anderer Getränke sichert in Nordrhein-Westfalen häufig die Fako-M Getränke GmbH & Co. KG. Das inhabergeführte Handelsunternehmen ist seit über 60 Jahren auf die Belieferung von Gastronomie und Hotellerie spezialisiert. Mehr als 5.000 Kunden betreut das Unternehmen derzeit in diesen beiden Bereichen sowie im Catering. Vom Ruhrgebiet über Ratingen, Düsseldorf, Neuss bis Wuppertal und Köln beliefert Fako-M über 10.000 Lieferstellen. Das Lieferprogramm umfasst das komplette Coca-Cola-Sortiment sowie mehr als 3.000 weitere Artikel – von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken über 100 nationale und internationale Biermarken bis hin zu erlesenen Spirituosen, Weinen und Premium-Champagner-Marken.

 

Leistungsfähige Logistik

Auf den über 60.000 qm Firmenfläche am Stammsitz in Neuss bewirtschaftet Fako-M sein Zentrallager auf ca. 12.000 qm Fläche. Hier stehen 350 Stellplätze im Block- und 2.200 Stellplätze in Paletten- und Durchfahrregalen zur Verfügung. Rund 100 der insgesamt 400 Mitarbeiter des Unternehmens sind hier beschäftigt. Gabelstapler versorgen den Kommissionierbereich, in dem täglich im Dreischichtbetrieb zwischen 35.000 und 70.000 Picks durchgeführt werden. Die Auslieferung der Sendungen an die Kunden übernimmt der eigene Fuhrpark mit über 100 Lkws.

Dieses Auftrags- und Liefervolumen bewältigten die Mitarbeiter von Fako-M bis Anfang des Jahres noch mit Hilfe von Beleglisten. „Durch das weitere Unternehmenswachstum und die damit verbundenen gestiegenen Anforderungen stieß dieses System jedoch an seine Grenzen“, erklärt Erwin Hotz, technischer Leiter bei der Fako-M, die Entscheidung für die Einführung eines neuen Lagerverwaltungssystems. Das Handelsunternehmen hat die Steuerung aller Warenbewegungen im Lager auf das Lagerführungssystem LFS des Anbieters Ehrhardt + Partner umgestellt.

 

Spezielle Anforderungen der Getränkeindustrie

Die lückenlose Chargenrückverfolgbarkeit und das Warenhandling nach dem FIFO-Prinzip (first in – first out), Soft-FIFO sowie FEFO (first end – first out) zählten zu den wichtigsten Zielen der Softwareumstellung. Mit LFS können Auslagerstrategien wie FIFO definiert und den individuellen Anforderungen entsprechend modifiziert werden. Die Chargenrück­verfolgbarkeit wird vom System automatisch gewährleistet. Alle für diese Prozesse notwendigen Daten wie Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und Chargennummer werden bei jedem Wareneingang erfasst und in den Bestandsdaten weitergeführt und dokumentiert. Basis dieser durchgängigen Bestandsverwaltung bildet die NVE-Etikettierung. Sind die Original-Lademittel der Hersteller beim Wareneingang bereits mit einem NVE-Etikett versehen, können diese Daten weiterverwendet werden. Ist dies nicht der Fall, erzeugt LFS eine eigene NVE-Nummer, die ebenfalls vom System archiviert und weitergeführt wird. So ist eine eindeutige Identifizierung und Rückverfolgung der Ware transparent über alle Prozesse im Lager hinweg möglich – beispielsweise auch unter erschwerten Bedingungen wie im Blocklager. Auch für jede fertig kommissionierte Palette erzeugt LFS ein NVE-Etikett. Über dessen Identcode kann auch später noch auf alle Informationen für alle Artikel zurückgegriffen werden, welche mit dieser Palette ausgeliefert wurden. Durch die bisherige Abwicklung mit Beleglisten mussten in der Vergangenheit die Warenbewegungen teilweise zeitversetzt nachgebucht werden. Mit LFS gewährleistet Fako-M heute Echtzeit­buchungen.

 

Transportleitsystem und Staplerdialog

Ein ebenfalls für Fako-M wesentlicher Vorteil bildet das Transportleitsystem (TLS). Mit dem TLS werden die Stapler und Regalförderzeuge so koordiniert, dass Fahrzeuge und Personal bestmöglich ausgelastet sind. „Leer- und Stillstandzeiten der Staplerflotte werden so auf ein Minimum reduziert und Engpässe vermieden“, erläutert Marco Ehrhardt, geschäftsführender Gesellschafter von Ehrhardt + Partner. Im Ergebnis profitiert Fako-M von optimierten Transportwegen und reduzierten Durchlaufzeiten.

 

Das TLS vermittelt die anstehenden Fahraufträge automatisch an den nächsten verfügbaren Staplerfahrer. Nach Auftragsannahme werden auf dem Display des entsprechenden Staplerterminals alle relevanten Daten wie Tour, Artikel, Mengen oder Quelllagerplatz angezeigt. Bei der anschließenden Lastaufnahme scannt der Fahrer Lagerplatz und Palette – anschließend wird ihm der Ziellagerplatz angezeigt. Dort angekommen, lädt er die Ware ab und dokumentiert durch einen Scanvorgang den neuen Lagerplatz. Das beendet den Fahrauftrag, und der Stapler erhält automatisch den nächsten durch TLS berechneten Fahrauftrag.

 

Optimierte Kommissionierung

Die LFS-Implementierung ermöglicht Fako-M eine automatische Nachschubsteuerung im Kommissionierbereich. Ist dort ein Lagerplatz leer, erzeugt LFS automatisch einen Nachräumauftrag und der Lagerplatz wird wieder mit Ware aufgefüllt. Der so genannte „Nachräumer“ generiert sich aus der Unterschreitung des Meldebestandes eines Artikels mit einer festgelegten Nachfüllmenge für den jeweiligen Lagerplatz.

Darüber hinaus führte der Getränkegroßhändler Pick-by-Voice ein. Das via Headset sprachgesteuerte Kommissionierverfahren sorgt für hohe Pickleistungen, da der Kommissionierer beide Hände frei hat. Weder MDE-Gerät noch Kommissionierliste stören ihn bei der Arbeit. „In der Getränkelogistik ist das besonders wichtig, denn Getränkekisten können in der Regel nur mit beiden Händen aus dem Lagerfach entnommen werden. Das beidhändige Arbeiten führt hier unter anderem zu weniger Bruchware und Verletzungen“, betont Marco Ehrhardt. Zudem steigt durch Pick-by-Voice die Qualität: Das System führt den Kommissionierer sicher zu den richtigen Lagerorten und weist ihn an, welchen Artikel er in welcher Menge entnehmen soll. Dank verschiedener Prüf- und Kontrollstufen im Sprachdialog entfällt eine aufwendige Nachkontrolle der kommissionierten Ware. Zudem sorgt dieses Verfahren für eine reduzierte Fehlerquote und damit auch für eine Minimierung von Reklamationen.

Inzwischen arbeiten bei Fako-M rund 70 Mitarbeiter mit LFS. „Mit der Projektabwicklung durch Ehrhardt + Partner sind wir sehr zufrieden“, resümiert Erwin Hotz. „Die Beratung und auch die Schulungen für die Mitarbeiter haben die Softwareumstellung sehr erleichtert.“

 

Mit dem neuen Lagerführungssystem hat das Handelsunternehmen seine Lagerprozesse gleich an mehreren Stellen deutlich verbessert:

  • Mit dem System gewährleistet der Getränkehändler zuverlässig eine lückenlose Chargenrückverfolgbarkeit. Auch das FIFO- sowie FEFO-Prinzip konnte konsequent umgesetzt werden.
  • Fako-M hat wesentliche Prozesse durch die Softwareeinführung optimiert, wie beispielsweise ein effizientes Handling der Flurförderzeuge durch das Transportleitsystem, eine optimierte Kommissionierung mit Pick-by-Voice sowie eine automatische Nachschubsteuerung im Kommissionierbereich.
  • Schäden und Fehler konnten durch die Umstellung spürbar minimiert werden. Damit zusammenhängend sank auch die Anzahl der Reklamationen.
  • Die Abwicklung mit Beleglisten wurde vollständig abgeschafft. Nachbuchungen von Warenbewegungen entfallen – LFS wickelt dies in Echtzeitbuchungen ab.
  • Optimierung der Verladung, die erst abgeschlossen werden kann, wenn alle Paletten durch das System bestätigt sind.
  • Vollständigkeitskontrolle im Wareneingang durch Scann aller gelieferten Paletten.